Ziel des Forschungsprojekts ist es gemeinsam mit der Stadt Essen, Architekturen der Sicherheit zu entwickeln, die zum einen ihre Schutzfunktion erfüllen und zum anderen auch ein Sicherheitsgefühl vermitteln. Diese sollen am Anwendungsbeispiel der Stadt Essen erprobt und in Form und Gestalt stadtbildverträglich sein. Dabei werden auch flexible und intelligente Lösungen in die Untersuchungen einzubeziehen.

Münsterkirche und Essener Rathaus, Elke Brochhagen
Münsterkirche und Essener Rathaus, 12.05.2016, Foto: Elke Brochhagen

Antworten auf die folgenden drei interdisziplinären Forschungsfragen in der Schnittstelle zwischen Kunst/Architektur, Raumsoziologie und Planungs- bzw. Ingenieurwissenschaften sollen gefunden werden:

1.           Welche Architekturen der Sicherheit im öffentlichen Raum werden international eingesetzt und wie verändern sie das jeweilige Stadtbild?

2.           Wie verändert sich die Wahrnehmung des Stadtraumes durch bisherige Architekturen der Sicherheit?

3.           Inwieweit beeinflussen die Architekturen der Sicherheit das Sicherheitsempfinden durch ihre Präsenz und wie steht dies in Relation zum tatsächlich durch sie geleisteten Schutz?

  • (c) Stefanie Bürkle
  • (c) Stefanie Bürkle
  • (c) Stefanie Bürkle
  • (c) Stefanie Bürkle

Das Forschungsprojekt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen den Disziplinen Kunst, Architektur und Ingenieurwissenschaften sowie Sicherheits- und Veranstaltungsmanagement mit einer starken Ausprägung zur Raumsoziologie.

Als Ergebnis ist eine Typologie der Objekte und baulichen Anlagen sowie eine Methodik zur Entwicklung von Architekturen der Sicherheit vorgesehen, die Akteure bei der Entwicklung und Planung derartiger Architekturen unterstützt. Insbesondere sollen anwendungsnah wesentliche Bestandteile eines ganzheitlichen Raumkonzeptes für die Stadt Essen sowie dazugehörige Lösungen für Architekturen der Sicherheit entwickelt werden.